In der mechanischen Industrie müssen Arbeitshandschuhe ein präzises Gleichgewicht zwischen Handschutz, Grip, taktiler Sensibilität und Tragekomfort bieten, auch bei einer Nutzung über viele aufeinanderfolgende Stunden hinweg. Bei der Auswahl ist zudem zu berücksichtigen, dass in diesem Bereich die Tätigkeiten vielfältig und sehr unterschiedlich sind: Montage, Wartung, Handhabung und Bewegung von Metallkomponenten, Kontrolle, Werkstattarbeiten, Karosseriearbeiten, industrielle Logistik und vieles mehr. Entsprechend variieren auch die zu bewältigenden Risiken.
Im Allgemeinen betrifft der mechanische Handschutz im professionellen Umfeld vor allem die Reduzierung des Risikos von Abrieb, Verschleiß und Kontakt mit rauen Oberflächen oder scharfkantigen Bauteilen. Gleichzeitig beeinflusst bei der Auswahl des richtigen Handschuhs auch die Fähigkeit, einen sicheren Griff auf verschmutzten, öligen oder feuchten Komponenten zu gewährleisten. Es versteht sich daher, dass es keinen einheitlichen oder „besten“ Handschuh für die mechanische Industrie gibt und dass die Auswahl immer unter Berücksichtigung von Tätigkeit, erforderlichem Präzisionsgrad und Umgebungsbedingungen erfolgen muss.
Die Reflexx Handschuhe für Industrie, Mechanik und Automobilbereich umfassen Einweg-, wiederverwendbare und beschichtete Lösungen. Alle Produkte entsprechen der EU-Verordnung 2016/425 für persönliche Schutzausrüstung (PSA), während einige Typen – insbesondere wiederverwendbare Modelle und beschichtete Arbeitshandschuhe – spezifische Eigenschaften für den mechanischen Schutz bieten. In diesen Fällen sind die wichtigsten Referenzen die Norm EN 388 für mechanische Risiken sowie die EN 374, wenn neben mechanischem Schutz auch Beständigkeit gegenüber chemischen Stoffen erforderlich ist.
Handschutz im mechanischen Bereich
Der Handschutz im mechanischen Bereich ist essenziell, da die Hände der Körperteil sind, der am stärksten dem Risiko von Reibung, Abrieb, Verschleiß oder Kontakt mit physischen oder chemischen Komponenten ausgesetzt ist, die Verletzungen, Verbrennungen, Schnitte und oberflächliche Schäden verursachen können. Solche Situationen sind beispielsweise – wenn nicht sogar täglich – in mechanischen Werkstätten, Produktionsabteilungen, Wartungsarbeiten oder in industriellen Umgebungen wie Karosseriebetrieben, Industrie-Lagern und Montagelinien üblich.
Wer täglich mit Metallteilen, Werkzeugen, Blechen, Kleinteilen oder zu bewegenden Komponenten arbeitet, muss daher professionelle Handschuhe tragen, die die Hand schützen, ohne Grip und Sensibilität zu beeinträchtigen. Ein zu steifer, schlecht sitzender oder unbequemer Handschuh kann die Präzision der Bewegung verringern und sowohl die Sicherheit als auch die Qualität der Arbeit beeinträchtigen.
Die Wahl der PSA hängt von der Art der Tätigkeit und dem vorherrschenden Risiko ab: Bei Vorhandensein von Ölen, Fetten oder Kraftstoffen können beispielsweise Einweg-Nitrilhandschuhe mit hoher Materialstärke oder wiederverwendbare Arbeitshandschuhe sinnvoll sein; wenn hingegen sicherer Grip, Verschleißfestigkeit und kontinuierliche Nutzung erforderlich sind, sind beschichtete Arbeitshandschuhe häufig die geeignetste Lösung.
Faktoren bei der Auswahl von Arbeitshandschuhen
Abrieb- und Schnittfestigkeit
Da nicht alle Tätigkeiten die Hände dem gleichen Risiko von Abrieb, chemischen Verbrennungen oder Schnitten aussetzen, ist das erste Auswahlkriterium die Art der mechanischen Belastung, der der Anwender ausgesetzt ist. Bei rauen Oberflächen, Metallkomponenten, chemischen Einflüssen oder wiederholten Bewegungen ist PSA erforderlich, die ihre Leistung auch bei längerer Nutzung beibehält.
Grip auf trockenen, feuchten oder öligen Oberflächen
Der Grip ist der zweite entscheidende Faktor. In mechanischen Anwendungen wirkt sich die Griffstabilität direkt auf die Arbeitsqualität und die Sicherheit aus. Trockene, feuchte oder ölhaltige Umgebungen erfordern unterschiedliche Leistungsmerkmale, und in diesen Fällen können Handschuhe mit speziellen Oberflächenstrukturen die Haftung verbessern und das Risiko des Abrutschens reduzieren.
Taktile Sensibilität, Elastizität und Komfort
Die taktile Sensibilität ist ein weiterer wichtiger Faktor, insbesondere bei Präzisions-, Montage- oder Kontrollarbeiten. In diesen Fällen muss der Handschuh eine optimale Passform gewährleisten und ein gutes Gefühl für Kontakt und Bewegung ermöglichen. Elastizität und Passform werden somit zu echten Auswahlkriterien.
Normenkonformität und Sicherheitsanforderungen
Die Einhaltung von Normen ist entscheidend, da sie bestätigt, dass das Produkt für spezifische Risiken getestet wurde. Im mechanischen Bereich sind die wichtigsten Referenzen die EN 388 und die EN 374.
Einweg-, wiederverwendbare und beschichtete Handschuhe: Unterschiede
Nitril-Einweghandschuhe eignen sich für praktische Anwendungen mit guter Sensibilität und Schutz vor Flüssigkeiten.
Wiederverwendbare Handschuhe bieten eine langlebigere Schutzbarriere.
Beschichtete Handschuhe sind die beste Wahl für hohe mechanische Belastung.
Nitril oder Polyurethan?
Nitril bietet hervorragenden Grip und Abriebfestigkeit, auch bei öligen Bedingungen.
Reflexx N16 MS verbessert Grip und Flüssigkeitsabweisung.
Polyurethan hingegen bietet maximale Sensibilität und Atmungsaktivität für Präzisionsarbeiten.
Reflexx PU18 Grey ist ideal für präzise Tätigkeiten.
Reflexx: professionelle Handschuhe für Industrie und Mechanik
Reflexx ist ein international führendes Unternehmen im Bereich professioneller Handschuhe.
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