Auch bei Polyethylen handelt es sich um einen weit verbreiteten, billigen Kunststoff. Der häufig als PE gekennzeichnete Kunststoff hat eine hervorragende chemische Stabilität und wird deshalb häufig als Isolierstoff und in Folien für den Lebensmittelkontakt verwendet (Beutel, Folien).
Bei Polyethylenhandschuhen erfolgt die Herstellung mittels Formstanzen und Heißversiegelung der Folie. Polyethylen hoher Dichte (HDPE – High Density PE) ist im Vergleich zu Polyethylen geringer Dichte fester und härter und wird für Handschuhe verwendet, die vor allem billig sein müssen (z.B. Verwendung an Tankstellen, im Obst- und Gemüsehandel).
Polyethylen geringer Dichte (LDPE – Low Density PE) ist formbarer, weniger starr und somit für Handschuhe geeignet, für die ein höheres Feingefühl und weichere Schweißnähte gefragt sind, zum Beispiel im medizinischen Bereich. Bei CPE oder Cast PE handelt es sich um ein Polyethylen, das durch ein spezielles Kalandrierverfahren eine feine Hämmerung aufweist und somit mehr Feingefühl und Griffigkeit bietet.